700.000 Gäste und ein Halloween-Magnet: So bewegt der Familypark das Burgenland

Der Familypark in St. Margarethen zieht Saisonbilanz 2026: Rund 700.000 Besucher, zwei neue Attraktionen und ein Halloween-Festival mit rund 90.000 Gästen prägen das Jahr. Österreichs größter Freizeitpark verbindet Familienerlebnisse mit wirtschaftlichen Impulsen für das Burgenland – und sorgt auch nach dem Saisonende für Aufträge in der Region.

Wenn nach dem Halloween-Finale die Tore des Familyparks schließen, endet eine Saison, deren Bedeutung über Fahrattraktionen und Ausflugserlebnisse hinausgeht. Hinter den Besucherzahlen stehen Familienausflüge, Beschäftigung und Nachfrage für regionale Betriebe. Der Freizeitpark ist damit nicht nur ein Ziel für einen erlebnisreichen Tag, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Tourismus rund um den Neusiedler See.

Die Saison 2026 zeigt, wie der Standort diese Rolle weiter ausfüllt: Neue Angebote schaffen zusätzliche Anreize für einen Parkbesuch, während das Halloween-Festival die Ausflugssaison bis in den November verlängert. Investitionen in Attraktionen, Erlebnisqualität und Instandhaltung verbinden das Besuchererlebnis mit langfristiger Standortentwicklung.



Familypark-Saisonbilanz 2026: Rund 700.000 Gäste im Burgenland

Rund 700.000 Besucher kamen in der Saison 2026 in den Familypark. Die Bilanz unterstreicht seine Bedeutung als Besuchermagnet in St. Margarethen und als touristischer Leitbetrieb im Burgenland. Zum Angebot gehören Fahrspaß, unterschiedliche Themenwelten und Gastronomie – eine Kombination, die den Park als Ausflugsziel für Familien prägt.

Die wirtschaftliche Wirkung beschränkt sich dabei nicht auf das Parkgelände. Besuche bringen auch Nachfrage für Gastronomie und Handel in der Umgebung. Besonders Veranstaltungen zum Saisonende schaffen weitere Reise- und Ausflugsanlässe, wenn andere Angebote bereits in die Winterpause gehen.


Halloween im Familypark: 90.000 Gäste beim herbstlichen Saisonfinale

Ein zentraler Baustein des Saisonabschlusses war das Halloween-Festival Fiesta de los Muertos. Rund 90.000 Besucherinnen und Besucher zog das Event nach St. Margarethen. Aus einem ursprünglich kleinen Halloween-Angebot ist ein fester Bestandteil des touristischen Herbstkalenders geworden.

Für die Region ist vor allem der Zeitpunkt wichtig: Mit der Verlängerung der Saison bis in den November entstehen zusätzliche Besuchsanlässe und Gästenächtigungen. Davon profitieren neben dem Freizeitpark auch Gastronomie und Handel. Das Halloween-Festival trägt somit dazu bei, touristische Nachfrage über die klassische Ausflugssaison hinaus aufrechtzuerhalten.


Von Kürbisgulasch bis Pommes: Die Gastronomie zeigt die Dimension des Events

Wie viel während des Halloween-Festivals im Parkbetrieb zusammenkommt, veranschaulichen die Konsumationszahlen. Das gastronomische Angebot reichte von herbstlichen Kürbisgerichten über klassische Imbissgerichte bis zu Punsch und Glühwein. Für das Festival nennt der Familypark folgende Mengen:
• 4.200 Paar Frankfurter (Wiener Würstchen)
• 1.300 Kilogramm Hokkaidokürbis für Kürbisgulasch und Risotto
• 1.300 Portionen Rindsgulasch
• rund 15.000 Hühnerschnitzel
• 25.000 Portionen Pommes, entsprechend rund 5,5 Tonnen
• rund 300 Kilogramm Burger-Patties vom Zickentaler Moorochsen
• 5.500 Liter Punsch beziehungsweise Glühwein
Diese Mengen machen den Umfang der gastronomischen Versorgung beim Saisonfinale deutlich. Gleichzeitig sorgt die Nachfrage für zusätzliche wirtschaftliche Impulse bei den Gastronomiezulieferern. Die Saisonverlängerung wirkt damit auch entlang der Lieferkette und nicht ausschließlich bei den Betrieben auf dem Parkgelände.


Neue Attraktionen 2026: Rotonda und Wilder Winzer erweitern das Erlebnis

Mit Rotonda und Wilder Winzer gingen 2026 zwei neue Attraktionen im Familypark in Betrieb. Beide Angebote wurden von den Parkgästen begeistert angenommen. Besonders Rotonda bietet ein Fahrerlebnis, das in dieser Form in Österreich einzigartig ist.

Rund 4,7 Millionen Euro investierte der Familypark in das neue Erlebnisareal. Seine Gestaltung greift die regionale Weinbaukultur auf und verbindet damit zusätzliche Fahrattraktionen mit einem Bezug zum Standort im Burgenland. Die Erweiterung steht zugleich für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Parks: Neue Erlebnisse ergänzen das bestehende Angebot und schaffen weitere Anlässe für einen Besuch.


Winterpause mit Wirkung: Regionale Betriebe profitieren weiter

Mit dem Ende der Besuchersaison beginnt bereits die Vorbereitung auf das kommende Jahr. In den Wintermonaten stehen Jahreswartungen der Attraktionen und Instandhaltungsmaßnahmen an. Von diesen Arbeiten profitieren auch regionale Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.

Die geschlossenen Parktore bedeuten somit nicht, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten am Standort enden. Während der Winterpause wird an Qualität, Sicherheit und dem Erhalt der Anlagen gearbeitet. Die laufenden Maßnahmen verbinden die Vorbereitung der nächsten Saison mit weiteren Aufträgen für Unternehmen in der Umgebung.


Wirtschaftliche Bedeutung: Studienwert mit klarem zeitlichem Bezug

Die wirtschaftliche Rolle des Familyparks wird auch durch eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Parks verdeutlicht. Für den untersuchten Zeitraum 2020–2024 wird eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von 51,4 Millionen Euro genannt. Dieser Wert bezieht sich auf den Untersuchungszeitraum der Studie und ist nicht als Kennzahl der Saison 2026 zu verstehen.

Zusammen mit den Besucherzahlen, Investitionen und Angeboten zur Saisonverlängerung ergibt sich das Bild eines Standorts, der Tourismus, Beschäftigung und regionale Nachfrage miteinander verbindet. Die Saisonbilanz 2026 macht besonders sichtbar, welchen Beitrag neue Attraktionen und ein gut besuchtes Herbstfestival zu dieser Entwicklung leisten.

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