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Halloween im Zoo Osnabrück: Gruselspaß, Freikarten und fantastische Wesen
Zoo Osnabrück verwandelt sich in eine Halloween-Welt
Am Samstag, 31. Oktober 2026, hält Halloween Einzug in den Zoo Osnabrück. Zwischen 12 und 17 Uhr erwartet Familien in ausgewählten Bereichen ein abwechslungsreiches Programm aus Grusel, Fantasie und Unterhaltung. Im Mittelpunkt stehen kinderfreundliche Aktionen, ungewöhnliche Walking Acts und eine besondere Freikartenregelung.
Schon im Eingangsbereich beginnt die Halloween-Atmosphäre. Der Unterirdische Zoo erhält eine schaurige Dekoration, hinter einzelnen Ecken warten überraschende Gruseleffekte. Die Inszenierung richtet sich vor allem an Familien und verbindet Spannung mit einem altersgerechten Erlebnis.
Fantastische Wesen rund um den Affentempel
Im Zoozentrum und auf den Wegen rund um den Affentempel begegnen Besucherinnen und Besucher mehreren auffälligen Fantasiefiguren. Die Walking Acts Tentakelwesen, Stachelglyptochont und Spiegelmann bewegen sich durch das Gelände und sorgen für außergewöhnliche Fotomotive. Clown Ati ergänzt das Programm mit humorvollen Auftritten und schafft eine lockere Abwechslung zwischen den Gruselelementen.
Die Mischung aus Fantasiewelt, Bewegung und spontanen Begegnungen macht das Halloween-Programm besonders familienfreundlich. Gäste können die Figuren entlang der Wege entdecken, ohne an einer festen Vorführung teilnehmen zu müssen.
Glitzertattoos und gruselige Schnitzkunst
Auch im Zoo-Restaurant wird es kreativ. Kinder können sich Glitzertattoos gestalten lassen und kleine Gespenster oder andere Halloween-Motive aus Obst und Gemüse schnitzen. Die betreute Schnitzaktion findet von 14 bis 16:30 Uhr statt und wird vom Sponsor FunnyFood begleitet.
Damit bietet der Zoo neben den Begegnungen mit den Walking Acts auch ein Mitmachprogramm. Gerade für jüngere Kinder entsteht so eine Alternative zu den schaurigeren Stationen im Unterirdischen Zoo.
Mit einem Kürbis zur kostenlosen Kinderfreikarte
Eine besondere Aktion beginnt bereits vor dem eigentlichen Halloween-Tag. Wer zu Hause einen Kürbis schnitzt, kann ihn vom 26. bis 29. Oktober im Zoo abgeben. Die Kunstwerke werden anschließend zur Dekoration rund um den Unterirdischen Zoo verwendet.
Als Dankeschön erhalten die kreativen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Kinderfreikarte für den 31. Oktober. Damit verbindet der Zoo die gemeinschaftliche Gestaltung der Halloween-Kulisse mit einem attraktiven Vorteil für Familien.
Verkleidete Kinder kommen kostenlos in den Zoo
Auch ohne abgegebenen Kürbis ist ein kostenloser Eintritt möglich: Verkleidete Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren dürfen den Zoo Osnabrück am 31. Oktober kostenfrei besuchen. Kinder, die sich nicht verkleiden möchten, können stattdessen mit der Freikarte aus der Kürbisaktion kostenlos teilnehmen.
Für alle übrigen Gäste gelten an Halloween die regulären Eintrittspreise. Familien sollten daher vor dem Besuch entscheiden, ob sie die Verkleidungsregelung nutzen oder rechtzeitig einen geschnitzten Kürbis abgeben möchten.
Tierwissen und virtuelle Gruselfahrt
Zusätzlich zum Halloween-Programm öffnet der WissenSstand von 10 bis 16:45 Uhr. Dort erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die tierischen Bewohner des Zoos. Das Angebot ergänzt den Veranstaltungstag um einen informativen Baustein.
In der VR-Experience am Löwenrondell wird außerdem ein Gruselvideo angeboten. Das virtuelle Erlebnis richtet sich an Gäste, die intensive Bewegungs- und Fahreindrücke gut vertragen. Empfindliche Besucher sollten diese Besonderheit bei der Planung berücksichtigen.
Familienausflug mit Gruselfaktor
Mit seinem Halloween-Programm verbindet der Zoo Osnabrück Tierbeobachtungen, kreative Beschäftigung und familiengerechten Grusel. Besonders attraktiv sind die beiden Möglichkeiten für kostenlosen Kindereintritt. Wer die Kürbisaktion nutzen möchte, muss sein Kunstwerk allerdings bereits zwischen dem 26. und 29. Oktober abgeben.
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Eine neue Tierart im Zoo Osnabrück: Am Donnerstag, 27. Februar
2025, sind zwei Langschnauzen-Kaninchenkängurus an den Schölerberg gezogen.
Damit leben nach 18 Jahren wieder Beuteltiere im Zoo Osnabrück.
„Es handelt sich um ein Pärchen, beide sind etwa zwei Jahre alt“, erklärt Katja Lammers, Artenschutz-Kuratorin im Zoo Osnabrück. „Wir freuen uns sehr, diese spannende Tierart ab sofort bei uns zu beherbergen“, so die Biologin weiter.
Deutschlandweit sind die auch „Potoroos“ genannten Beuteltiere in nur zwei weiteren Zoos anzutreffen. In ihrer australischen Heimat gelten sie als potenziell gefährdet, der Bestand ist abnehmend. „Bedroht sind sie dort durch den Menschen und invasive Arten wie Füchse oder Katzen“, berichtet die Artenschutzkuratorin.
Die beiden Langschnauzen-Kaninchenkängurus, die die Tierpfleger Billy und Willa getauft haben, leben im Zoo Osnabrück in einer Voliere direkt gegenüber vom Eingang des Tetra-Aquariums. Diese teilen sie sich mit verschiedenen Vogelarten: Spitzschwanzamadinen, Binsenastrilden sowie Australischen Spitzschopftauben.
„Sie mussten sich kurz an ihre neuen Mitbewohner gewöhnen, aber insgesamt haben sie sich hier schon toll eingelebt“, freut sich Revierleiterin Kirsten Bischoff. „Die beiden sind noch etwas scheu, aber trauen sich immer mehr aus ihren Rückzugsmöglichkeiten heraus.“ Generell sind Langschnauzen-Kaninchenkängurus nachtaktiv. Sie sind braun-grau, haben eine lange Nase sowie einen langen Schwanz und erinnern vom Aussehen an große Ratten. „Auch wenn sie erst unscheinbar wirken, sind es wirklich spannende Tiere“, so Bischoff. „Sie können zum Beispiel sowohl auf vier Beinen laufen als auch auf den Hinterbeinen hüpfen.“
Dabei können sie Geschwindigkeiten von bis zu 25 Stundenkilometern erreichen. Insgesamt gibt es vier Arten in der Familie der Kaninchenkängurus, von denen eine allerdings bereits ausgestorben ist. Zwei weitere sind stark gefährdet. Das Langschnauzen-Kaninchenkänguru ist im Vergleich zu den anderen Arten in seiner Familie noch häufiger vertreten, aber auch seine Bestände nehmen ab. Besonders die extremen Brände in den letzten Jahren haben die Bestände schrumpfen lassen und teilweise die Populationen voneinander isoliert.
Tierische Feuerwehr
Beheimatet sind Langschnauzen-Kaninchenkängurus an der Südostküste Australiens und Tasmaniens in Feucht- und Trockenwäldern. „In ihrer Heimat sind die als potenziell gefährdet eingestuften Tiere sehr wichtig für das gesamte Ökosystem, denn dort agieren sie als ‚tierische Feuerwehr‘“, berichtet Katja Lammers. Die etwa 40 Zentimeter großen Tiere ernähren sich vorrangig von Pilzen, weshalb sie die Böden aufwirbeln und umgraben. Das wiederum hält den Boden feucht und regt das Wachstum neuer Pflanzen an – schlussendlich schwächt dies Buschfeuer ab. Außerdem verbreiten sie bei der Nahrungssuche Pilzsporen, die an ihnen hängen bleiben. So unterstützen sie die Ausbreitung bestimmter Pilze, die Eukalyptus-Pflanzen bei der Aufnahme von Wasser und Nährstoffen helfen.
Über den Zoo Osnabrück
Der Zoo Osnabrück beherbergt auf 23,5 Hektar 3.000 Tiere aus 300 Arten (Stand 31. Dezember 2023). Weltweit einmalig ist der Unterirdische Zoo (2009). Auf tierische Weltreise gehen die Besucher in den afrikanischen Tierwelten Samburu, „Takamanda“ (2010) und „Mapungubwe“ (2019/ 2021). Über das Südamerika-Areal geht es weiter nach Asien mit dem Affentempel „Angkor Wat“ (2012), dem Tigertempelgarten (2014) und dem „Orang-Utan Dschungeltempel“ (2017). Höhenpfade führen durch die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011).
Nordamerikanisch wird es in der Tierwelt „Manitoba“ (2018). 2022 eröffneten die „Wasserwelten Mariasiel“. Gegründet wurde der Zoo Osnabrück 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum Zoologischen Garten. Der Zoo Osnabrück ist Mitglied des VdZ (Verband der zoologischen Gärten e.V.), der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) sowie der WAZA (World Association of Zoos and Aquaria).
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